Offene Workshops


Grundlagen traumsensibler Beratung

Wir alle tragen einen Rucksack mit nicht gut aufgearbeiteten Emotionen. Darin enthalten dann: Traumata. Dabei gibt es selbstverständlich Menschen, die schlimmere Dinge erfahren haben als andere. Und es gibt Menschen, die dennoch resilienter sind als andere, die trotz solcher Erlebnisse kein Trauma erfahren. Wie kann das sein, was steckt dahinter?

 

Retraumatisierungen können plötzlich auftreten in Beratungssituationen. Und dann? Sind wir als Berater*innen oft überfordert. Oder schlimmer noch: Wir haben selbst zur Re-Traumatisierung (meist und hoffentlich unbewusst) beigetragen. Wir haben nicht traumasensibel gearbeitet, wir haben nicht professionell präventiv agiert. Zudem können Traumata Beratungsprozesse und deren erfolgreiche Wirkung signifikant beinträchtigen oder behindern - das musste ich leider selbst schon mehrfach erleben. 

 

Wie können wir Richtung einer traumasensiblen Haltung als Berater*in gelangen? Welche Fallstricke gibt es, welche Strategien? Was müssen wir an Grundlagenwissen haben? Wie können wir Traumata erkennen und damit umgehen? Gibt es Techniken, die im Akutfall helfen können? Wo sind unsere professionellen Grenzen überschritten, wo müssen wir aber handlungsfähig bleiben und wie?

 

Diesen Fragen möchte dieses Grundlagentraining nachgehen. Natürlich ersetzt es keine komplexe Aus- bzw. Fortbildung. Aber es können erste Grundlagen erschaffen werden – und bereits diese sind sehr wertvoll für die Traumasensibilisierung unserer Beratung. 


Themeninhalte

  • Grundwissen zu Trauma
  • Prävention & Kuration von Re-Traumatisierung
  • Grundlagen zu PEP
  • Reflektion eigener Erfahrungen zum Thema
  • Ansätze aus Healing Justice 
  • Polyvagal Theorie
  • Resilienz
  • Embodiment
  • Diversitätsbewusstheit 
  • Arbeit an der eigenen Haltung

Entwicklung eines Mini-Leitfadens

 



Methoden

Input, Austausch, Reflektion alleine und in Gruppen, ggf Rollenspiele, Körperübungen. 

 

 

 

Nutzen

Steigerung der eigenen beraterischen Resilienz, Kompetenz und Sensibilität bezogen auf Traumata und Retraumatisierungen in beraterischen Kontexten wie Coaching, Supervision und Konfliktberatung und in der pädagogischen Arbeit.

 

 

 

Zielgruppe

Offen für alle Interessierten, die beraterisch, pädagogisch und oder in Personalverantwortung stehen. Aber auch für alle, die schlicht viel in Kontakt mit Menschen in beruflichen Situationen tätig sind. Schwerpunkt ist aber der beraterische Kontext. 

Eckdaten:

 

Ort:

Hamburg, Hammerbrook, COATRAIN

 

Teilnahme:

Im Rahmen der Ausbildung für Mediator*innen, offen für Externe

 

Zeitrahmen:

Freitag 23.05.2025 & Samstag 24.05.2025, 10-17 Uhr inklusive 1 Stunde Mittagspause und kleinere Pausen

 

Kosten: 

300 €

 

Anmeldung:

Formlos bis zum 18.05.2025 über das Kontaktformular

 

Fragen?

Bei Fragen kannst Du mich gern kontaktieren per Mail oder Telefon, ganz unverbindlich.